Maximilian Schnabel

Bassbariton 

IGP Gesang Master


Der junge niederösterreichische Bassbariton begann früh sich mit Musik zu beschäftigen. Aus einem musikalischen Elternhaus stammend, lernte er bereits in seiner Kindheit und Jugend, Klavier, Cello und Orgel. Seine erste sängerische Ausbildung erhielt er im Studium Lied-Messe-Oratorium am Diözesankonservatorium St. Pölten bei Ulrike Wedenig, welches er mit dem C- Diplom abschloss. Im Anschluss studierte er von 2015 bis 2020 das Bachelorstudium IGP Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Martina Steffl-Holzbauer. Derzeit befindet er sich im gleichnamigen Masterstudium.
Durch sein Singen in zahlreichen Ensembles und Chören, u.a. Company of Music, Domkantorei St. Pölten, MOMENTUM Vocal Music, konnte er wertvolle Erfahrungen im Ensemblesingen sammeln und seine Liebe zur Kirchenmusik und großen Vokalwerken entdecken.
Solistische Engagements führten ihn bereits in diverse wichtige Kirchen und Konzertsäle – Darunter Dom St. Pölten, Stephansdom, Mariahilfer Kirche Graz, Stiftskirche Melk, Stadtpfarrkirche Tulln, Michaelerkirche Wien, Mozartsaal und Großer Saal des Wiener Konzerthauses, Wiener Musikverein, Festspielhaus St. Pölten, Brucknerhaus Linz.
Zu seinen bisherigen Projekten gehören u.a. Heinrich Schütz „Musikalische Exequien“, Peter Planyavsky „Markuspassion“, Dietrich Buxtehude „Membra Jesu Nostri“, zahlreiche Kantaten von J.S. Bach (darunter „Christ lag in Todesbanden“ BWV 4, „Es ist ein Heil uns kommen her“ BWV 9, „Am Abend aber desselbigen Sabbats“ BWV 42“), G.F.Händel „Israel in Egypt“ und W.A.Mozart „Requiem in d“.
Neben einer intensiven Beschäftigung mit der Kirchenmusik wandte er sich aber auch der Oper zu. Im Rahmen von Opernprojekten an der Musikuniversität sang er u.a. den Papageno in W. A. Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ den Figaro in „Le Nozze di Figaro“ und den Leporello in „Don Giovanni“.
Seit 2018 ist der Bassbariton Teil des Zusatzchores der Volksoper Wien. Auch war er regelmäßig Teil des Chores der operklosterneuburg und trat dort auch 2017 als Chorsolist in Pietro Mascagnis „Cavalleria Rusticana“ und 2018 als Comissionario in Giuseppe Verdis „La Traviata“ auf. 2020 war er als Teil der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor zu Gast bei den Salzburger Festspielen.
Im Rahmen des Musiktheaterfrühlings Kilb debütierte er 2017 als Dr. Cajus in „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai und trat dort in Folge auch als Papageno in „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart auf.